Mini-Implantate

Klein aber oho:

Mini-Implantate sorgen für sicheren Halt von Zahnersatz

Mit zunehmendem Alter stehen viele Menschen vor demselben Problem: Sie tragen einen Zahnersatz, der ihnen Unbehagen bereitet. Ein sicherer Halt der herausnehmbaren Dritten ist häufig nicht gegeben, sodass alltägliche Aktivitäten wie das Sprechen, Kauen, Lachen und Küssen nur mit Einschränkungen möglich sind. Durch die unzureichende Fixierung treten zudem oft Druckstellen auf, die Schmerzen verursachen und dem Patienten zusätzlich einen unbeschwerten Lebensstil unmöglich machen.

Teilprothese_mit_Mini_Implantaten

Möglichkeiten der Fixierung

Doch welche Möglichkeiten bestehen, um einen Zahnersatz dauerhaft zu befestigen?
Haftcremes bieten meist nicht den gewünschten Effekt und ein Eingriff zur Fixierung des Zahnersatzes mit traditionellen Zahnimplantaten – künstlichen Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht werden, – ist meist äußerst aufwendig. Hat sich der Knochen bereits aufgrund von fehlender Belastung (wie ein Muskel) zurückgebildet, so ist eine sichere Verankerung eines Implantates nicht möglich, es muss zunächst ein Aufbau mit sogenannten Knochenersatzmaterialien erfolgen. Und selbst wenn dieser Eingriff nicht notwendig ist, schrecken viele Patienten häufig vor hohen Behandlungskosten und einer Operation mit möglichen Schwellungen als Folge und langer Heilungsdauer zurück. Insbesondere bei Patienten mit gesundheitlichen Problemen steigt zudem das Risiko, dass während oder nach dem Eingriff Komplikationen auftreten. Obwohl mit Implantaten in der Regel höchst zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden, entscheiden sich viele Menschen aus den genannten Gründen gegen diese Behandlung und für eine eingeschränkte Lebensqualität.
Eine weitgehend unbekannte, aber bereits seit 15 Jahren in Zahnarztpraxen erfolgreich eingesetzte Alternative stellt die Versorgung mit Mini-Implantaten dar. Dabei handelt es sich um Implantate mit besonders kleinem Durchmesser und speziellem Design, die unter geringem Aufwand in den Kiefer eingebracht werden. Dies ist in vielen Fällen selbst dann möglich, wenn der Knochen sich bereits zurückgebildet hat.

Erfahrungen mit Mini-Implantaten

Der Eingriff erfolgt in der Regel in einer einzigen Behandlungssitzung unter örtlicher Betäubung und verursacht kaum Schmerzen, da er sehr schonend verläuft. Der Ablauf wird von Patienten meist auch deshalb als komfortabel empfunden, da sie nur kurze Zeit im Behandlungsstuhl verbringen. Für sie ist es besonders vorteilhaft, dass die Dritten für den Unterkiefer häufig bereits unmittelbar nach dem Einsetzen der Mini-Implantate wieder belastbar sind – und nun das Essen und Lachen endlich wieder unbeschwert möglich ist. Im Oberkiefer sind in der Regel vier bis sechs Monate Einheilzeit notwendig. In dieser Übergangsphase kann der Halt des Zahnersatzes aber über eine weichbleibende Unterfütterung auch bereits spürbar verbessert werden. Da das Verfahren eine kürzere Behandlungszeit erfordert und weniger Materialien benötigt werden als bei der klassischen Implantation, sind auch die Kosten deutlich geringer.

Funktionsweise

Der Zahnersatz findet über ein einfaches Druckknopf-Prinzip festen Halt auf den Mini-Implantaten. Dazu werden kleine Gehäuse aus Metall in den Zahnersatz eingearbeitet. Die Gehäuse beinhalten einen elastischen Gummiring, der beim Einsetzen des Zahnersatzes auf dem kugelförmigen Kopf des Implantats einschnappt – ein stabiler Halt ist so gewährleistet. Gleichzeitig ist es jedoch jederzeit möglich, die Dritten wieder zu entnehmen, ähnlich einem Druckknopf, der sich einfach wieder öffnen lässt. Das erlaubt auch eine einfache Reinigung und Pflege.

Unsere Leistung – Ihr Vorteil

  • Tätigkeitsschwerpunkt
  • Kein Verrutschen oder Herausfallen von Prothesen
  • Der Kieferknochen bleibt stabil
  • keine Druckstellen
  • keine Beschädigung der gesunden Zähne durch Klammern
  • keine Mundtrockenheit
  • keine Geschmacksveränderung
  • fester Sitz, hohe Belastbarkeit
  • eine beeindruckende Ästhetik wie beim natürlichen Zahn